Arbeitszeitgestaltung in den neuen Bundesländern by Harriet Macke

By Harriet Macke

Die Arbeitszeitgestaltung stellt einen wesentlichen Anreiz zum Eintritt, Verbleib und zur Motivation von Mitarbeitern in Unternehmen dar. Bei der Implementierung von Arbeitszeitmodellen sind jedoch regionale Besonderheiten zu berücksichtigen. Harriet Macke zeigt am Beispiel der Teilzeitarbeit von Frauen in den neuen Bundesländern, dass sich westliche Arbeitszeitmodelle nicht beliebig auf das gesamte Bundesgebiet ausdehnen lassen. In einer umfassenden empirischen Studie in Ostdeutschland weist die Autorin nach, dass die likelihood ostdeutscher Unternehmen, Teilzeitarbeit als Anreiz zu gestalten, aus Sicht voll- und teilzeitbeschäftigter Mitarbeiter/-innen nicht genutzt wird.

Show description

Read or Download Arbeitszeitgestaltung in den neuen Bundesländern PDF

Best german_13 books

Extra resources for Arbeitszeitgestaltung in den neuen Bundesländern

Sample text

Dabei waren keine signifikanten Unterschiede zwischen Befragten aus Ost- und Westdeutschland zu verzeichnen. Flexible Arbeits- I 2 J 4 5 6 7 8 9 Vgl. Wälchli 1995: S. ; vgl. Schanz 1991: S. 23. Vgl. Abschnitt H. 1, Teil A. Vgl. Wälchli 1995: S. 135; vgl. auch Dingler 1997: S. 75. So gaben beispielsweise in einer Sludie 71 % von elwa 200 Befragungsteilnehmern/innen an, daß flexible Arbeitszeiten als Anreiz in F & E-Bereichen angeboten werden (vgl. GerpottIDomsch 1991: S. 1(08). Vgl. Hein 1995: S.

RosenstieVStengel 1987: S. 35 sowie Ausführungen von Weber 1991: S. 79 und dort angegebene Literatur. Zur Frage der Messung des Zusammenhangs zwischen Verhalten und Einstellung vgl. B. StahlberglFrey 1990: S. 16lff. II. Anreizsysteme 25 stehen einer Vielzahl von Einstellungen vergleichsweise wenige Werte gegenüber. 1 Einstellungen werden als relativ stabil betrachtet, und entsprechend wird auch eine Veränderung derselben als langwierig eingestuft. 2 Selbiges gilt für Werte. " Als Resümee hält er fest, daß Bedürfnisse und Werte letztlich die Triebkräfte menschlichen Arbeitsverhaltens seien.

Guthof 1994: S. 39. II. Anreizsysteme 33 Sowohl die Schaffung zahlreicher Anreizsituationen als auch die Möglichkeit der individuellen Wahl von Alternativen ist somit ein wesentlicher Bestimmungsfaktor für das Funktionieren bzw. Scheitern eines Anreizsysterns. Derzeit nimmt die Diskussion um die Individualisierung in der Personal wirtschaft einen hohen Stellenwert ein. Auch Bochenek vermutet für die Zukunft eine steigende Bedeutung der Berücksichtigung von individuellen Interessenlagen der Mitarbeiter/innen.

Download PDF sample

Rated 4.62 of 5 – based on 12 votes